{"id":1137,"date":"2026-08-08T05:18:36","date_gmt":"2026-08-08T05:18:36","guid":{"rendered":"https:\/\/artworkpost.com\/die-tanzstunde\/"},"modified":"2026-09-29T10:01:53","modified_gmt":"2026-09-29T10:01:53","slug":"die-tanzstunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/artworkpost.com\/de\/die-tanzstunde\/","title":{"rendered":"Die Tanzstunde \u2013 Degas: Deutung, Perrot &#038; zwei Fassungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\"><strong>Der Mann in der Bildmitte war urspr\u00fcnglich gar nicht da: Degas malte zuerst eine T\u00e4nzerin mit F\u00e4cher an dieser Stelle \u2013 und \u00fcbermalte sie sp\u00e4ter mit dem Portr\u00e4t des realen Ballettmeisters Jules Perrot, der mit seinem Stock den Takt auf den Boden schl\u00e4gt. \u201eDie Tanzstunde&#8220; existiert zudem in zwei fast gleichen Fassungen; die eine h\u00e4ngt in New York, die andere in Paris. Beide zeigen keinen B\u00fchnenglanz, sondern den ersch\u00f6pften Alltag hinter den Kulissen.<\/strong><\/p>\n<h2>Wichtige Fakten<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>K\u00fcnstler:<\/strong> <a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/artist\/edgar-degas\/\">Edgar Degas<\/a><\/li>\n<li><strong>Jahr:<\/strong> 1874<\/li>\n<li><strong>Technik:<\/strong> \u00d6l auf Leinwand<\/li>\n<li><strong>Ma\u00dfe:<\/strong> 83,5 \u00d7 77,2 cm (Fassung im Metropolitan Museum)<\/li>\n<li><strong>Auftraggeber:<\/strong> der Operns\u00e4nger Jean-Baptiste Faure<\/li>\n<li><strong>Stilrichtung:<\/strong> <a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/movement\/impressionism\/\">Impressionismus<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktueller Standort:<\/strong> <a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/museum\/metropolitan-museum-new-york\/\">Metropolitan Museum, New York<\/a> (Saal 815)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was macht dieses Werk unvergesslich?<\/h2>\n<p>Die Tanzstunde ist kein Lobgesang auf den Glamour des Balletts. Degas zeigt stattdessen Erm\u00fcdung, Ablenkung und Disziplin zugleich: Einige T\u00e4nzerinnen strecken sich, andere stehen gelangweilt herum, eine kratzt sich beil\u00e4ufig den R\u00fccken, eine andere zupft an ihrer Halsschleife. Das ist radikal ehrlich \u2013 und deshalb so mitrei\u00dfend.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele Zeitgenossen die B\u00fchne verherrlichten, interessierte Degas das Davor und Danach. So wirkt das Bild wie ein gestohlener Blick durch eine T\u00fcr, die eigentlich verschlossen sein sollte. Der Betrachter wird ungewollt zum stillen Zeugen.<\/p>\n<p>Zudem bricht das Werk mit der klassischen Bildkomposition. Rund zwei Dutzend Frauen \u2013 Ballerinen und ihre M\u00fctter \u2013 verteilen sich unregelm\u00e4\u00dfig im Raum, w\u00e4hrend in der Mitte eine T\u00e4nzerin eine \u201eattitude&#8220; f\u00fcr ihre Pr\u00fcfung zeigt. Es gibt keine dominante Hauptfigur; das erzeugt eine lebendige, fast fotografische Unmittelbarkeit.<\/p>\n<h2>Historischer Kontext<\/h2>\n<p>1874 ist ein Schl\u00fcsseljahr der Kunstgeschichte: In diesem Jahr zeigten Degas und seine Mitstreiter \u2013 darunter Monet und Renoir \u2013 ihre erste gemeinsame Ausstellung in Paris. Die Kritiker spotteten, doch die Impressionisten schrieben Geschichte. Das Gem\u00e4lde selbst wurde zwei Jahre sp\u00e4ter, 1876, auf der zweiten Impressionisten-Ausstellung gezeigt.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist der Ort der Szene: ein \u00dcbungssaal der alten Pariser Oper in der Rue Le Peletier \u2013 die allerdings 1873 abgebrannt war. Degas malte also einen Raum, den es so nicht mehr gab. An der Wand h\u00e4ngt ein Plakat f\u00fcr Rossinis Oper \u201eWilhelm Tell&#8220; \u2013 eine versteckte Hommage an den S\u00e4nger Jean-Baptiste Faure, der das Bild in Auftrag gab und es 1876 f\u00fcr die Ausstellung verlieh.<\/p>\n<p>Hinter der gl\u00e4nzenden Fassade des Opernbetriebs arbeiteten junge M\u00e4dchen aus \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen hart f\u00fcr wenig Geld \u2013 die \u201epetits rats&#8220; der Oper. Degas zeigt genau diese Realit\u00e4t. So ist die Tanzstunde nicht nur ein Kunstwerk, sondern auch ein soziales Dokument seiner Zeit.<\/p>\n<h2>Der Ballettmeister in der Mitte<\/h2>\n<p>Das Herz beider Fassungen ist der silberhaarige Mann in der Bildmitte: Jules Perrot, eine reale Legende. In den 1830er- und 1840er-Jahren war er einer der gr\u00f6\u00dften T\u00e4nzer und Choreografen Europas \u2013 die Ballette \u201eGiselle&#8220; und \u201ePas de Quatre&#8220; tragen seine Handschrift. Als Degas ihn malte, war Perrots Zeit an der Pariser Oper l\u00e4ngst vorbei; sein Vertrag war nicht verl\u00e4ngert worden.<\/p>\n<p>Umso bedeutungsvoller ist eine Entdeckung der Konservatoren: R\u00f6ntgenaufnahmen der Pariser Fassung zeigen, dass Degas dort urspr\u00fcnglich eine junge T\u00e4nzerin mit F\u00e4cher in den Vordergrund gesetzt hatte, die den Betrachter anblickt, w\u00e4hrend der Tanzmeister von hinten zu sehen war. Erst in der \u00dcberarbeitung ersetzte Degas die F\u00e4cher-T\u00e4nzerin und r\u00fcckte das Portr\u00e4t Perrots ins Zentrum \u2013 aus dem Bild wurde so eine stille Hommage an den vergessenen Meister. Perrot st\u00fctzt sich auf seinen langen Stock, mit dem er den Takt auf den Boden schl\u00e4gt.<\/p>\n<h2>Symbolik und worauf man achten sollte<\/h2>\n<p>Folgen Sie diesem Blickpfad: Beginnen Sie beim weichen, diffusen Licht, das die wei\u00dfen T\u00fcllr\u00f6cke fast zum Leuchten bringt. Achten Sie dann auf den Boden \u2013 das helle, im Fluchtpunkt zusammenlaufende Parkett. Der Dichter Paul Val\u00e9ry schrieb, Degas sei einer der wenigen Maler, die dem Fu\u00dfboden seine wahre Bedeutung gaben. Das passt perfekt: Der Parkettboden wurde befeuchtet, damit die T\u00e4nzerinnen nicht ausrutschten \u2013 er ist ihr wichtigstes Arbeitsger\u00e4t.<\/p>\n<p>Beachten Sie die K\u00f6rpersprache: Keine der T\u00e4nzerinnen steht in klassischer Ballettpose, viele wirken ersch\u00f6pft oder gedankenverloren, kaum eine schaut wirklich auf Perrot. Diese Beil\u00e4ufigkeit war damals revolution\u00e4r \u2013 Degas urteilt nicht, er beobachtet. Und achten Sie auf kleine Details: die roten und blauen Schleifen im Haar und an den Taillen, die gr\u00fcne Gie\u00dfkanne am Boden, den kleinen Hund, das l\u00e4ssig hingeworfene Tuch.<\/p>\n<p>Die Farbpalette dominieren zarte Rosa-, Wei\u00df- und Cremet\u00f6ne, unterbrochen von dunklen Akzenten der Kleidung und M\u00f6bel und punktuell aufblitzenden Farbschleifen. Das ergibt eine harmonische, fast atemlose Stimmung.<\/p>\n<h2>\u00dcber Edgar Degas<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/artist\/edgar-degas\/\">Edgar Degas<\/a> wurde 1834 in Paris in eine wohlhabende Familie geboren. Er studierte die klassische Malerei und verehrte zun\u00e4chst Ingres, wandte sich aber bald dem modernen Leben zu \u2013 und fand sein Thema: die Bewegung des menschlichen K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Degas malte Rennpferde, W\u00e4scherinnen, Caf\u00e9-Besucherinnen \u2013 vor allem aber T\u00e4nzerinnen. Rund die H\u00e4lfte seines Werks zeigt Ballett, festgehalten in neuartigen Bildausschnitten und ungew\u00f6hnlichen Perspektiven, geschult am Blick der Fotografie. Er stellte mit den Impressionisten aus, betonte aber stets seine Eigenst\u00e4ndigkeit und nannte sich lieber \u201eRealist&#8220;: Er arbeitete meist im Atelier statt en plein air und legte mehr Wert auf die Zeichnung als auf spontane Lichteffekte. Degas starb 1917 in Paris, fast erblindet, aber bis zuletzt kreativ.<\/p>\n<h2>Und in Deutschland?<\/h2>\n<p>Degas wurde in Deutschland fr\u00fch und mit Nachdruck gesammelt. Hugo von Tschudi machte die Berliner Nationalgalerie ab 1896 zum ersten Museum der Welt, das franz\u00f6sische Impressionisten f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Sammlung ankaufte \u2013 gegen den Widerwillen Kaiser Wilhelms II. \u2013, und der Berliner Galerist Paul Cassirer machte Degas dem deutschen Publikum bekannt. Bis heute besitzen deutsche H\u00e4user bedeutende Werke des K\u00fcnstlers: Die Alte Nationalgalerie in Berlin zeigt Degas&#8216; Pastell \u201eIm Wintergarten&#8220;, die Hamburger Kunsthalle und das Museum Barberini in Potsdam bewahren weitere Arbeiten, gerade auch aus der Welt des Balletts.<\/p>\n<p>Auch k\u00fcnstlerisch fiel Degas&#8216; Blick hinter die Kulissen in Deutschland auf fruchtbaren Boden. Max Liebermann, der Vorreiter des deutschen Impressionismus, bewunderte die franz\u00f6sischen Kollegen und \u00fcbertrug ihre Beobachtung des modernen Alltags \u2013 Arbeit, Freizeit, Bewegung \u2013 auf deutsche Motive. So wirkt Degas&#8216; unsentimentaler, fast soziologischer Blick auf die arbeitende T\u00e4nzerin bis in die Berliner Moderne hinein.<\/p>\n<h2>Verm\u00e4chtnis und Einfluss<\/h2>\n<p>Die Tanzstunde hat die Wahrnehmung des Balletts in der bildenden Kunst dauerhaft ver\u00e4ndert. Zuvor galt das Ballett als Inbegriff von Sch\u00f6nheit und Anmut \u2013 zu sch\u00f6n f\u00fcr kritische Beobachtung. Degas \u00f6ffnete den Blick f\u00fcr die menschliche Seite dahinter: die Anstrengung, die Langeweile, die Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Sein Einfluss reicht bis in Fotografie und Film. Der scheinbar zuf\u00e4llige Bildausschnitt, das Anschneiden von Figuren am Rand, der beobachtende \u201eSchnappschuss&#8220;-Blick \u2013 all das nahm die Bildsprache der modernen Reportagefotografie vorweg, etwa bei Henri Cartier-Bresson. Und Degas&#8216; schonungslose Milieuschilderung wirkt bei Henri de Toulouse-Lautrec direkt weiter.<\/p>\n<p>Heute geh\u00f6rt die Tanzstunde zu den meistreproduzierten Bildern der westlichen Kunst und erscheint auf Postern, Tassen und in Lehrb\u00fcchern \u2013 ein Zeichen ihrer ungebrochenen kulturellen Kraft.<\/p>\n<h2>Wo ist das Werk heute zu sehen?<\/h2>\n<p>Die New Yorker Fassung der Tanzstunde h\u00e4ngt im <strong>Metropolitan Museum of Art<\/strong> (\u201eThe Met&#8220;) an der Fifth Avenue in Manhattan, zuletzt in Saal 815 der Abteilung f\u00fcr europ\u00e4ische Malerei. Das Museum kam 1986 durch das Verm\u00e4chtnis von Mrs. Harry Payne Bingham in ihren Besitz.<\/p>\n<p>Praktische Tipps: \u00d6ffnungszeiten und Ruhetage pr\u00fcfen Sie am besten vorab auf der Website; am ruhigsten ist ein Besuch fr\u00fch am Morgen. In der N\u00e4he h\u00e4ngen weitere Meisterwerke des Impressionismus von Monet, Renoir und C\u00e9zanne \u2013 ein Besuch lohnt sich f\u00fcr den ganzen Vormittag.<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen: Es gibt eine fast identische Schwesterfassung, \u201eLa Classe de danse&#8220; (1873\u20131876), im <strong>Mus\u00e9e d&#8217;Orsay<\/strong> in Paris. Wer beide vergleichen m\u00f6chte, muss also \u00fcber den Atlantik reisen \u2013 doch gerade der Vergleich zeigt, wie Degas dasselbe Motiv zweimal neu durchdachte. Dass ein K\u00fcnstler dasselbe Bild in zwei fast identischen Fassungen schuf, ist kein Einzelfall: Welche ber\u00fchmten Werke es mehrfach gibt und woran man die Fassungen unterscheidet, zeigt unser Leitfaden <a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/welche-fassung-sehen-sie-beruehmte-kunstwerke-die-es-mehrfach-gibt\/\">\u201eWelche Fassung sehen Sie?&#8220;<\/a>.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen<\/h2>\n<h3>Was zeigt Die Tanzstunde von Degas genau?<\/h3>\n<p>Eine Gruppe junger Ballettt\u00e4nzerinnen und ihrer M\u00fctter am Ende einer Unterrichtsstunde in einem \u00dcbungssaal der Pariser Oper. In der Mitte leitet der reale Ballettmeister Jules Perrot die Klasse; die M\u00e4dchen ruhen, dehnen sich oder richten ihre Kleidung \u2013 ohne jede theatralische Pose.<\/p>\n<h3>Gibt es zwei Versionen des Bildes?<\/h3>\n<p>Ja. Die eine Fassung (\u201eThe Dance Class&#8220;, 1874) h\u00e4ngt im Metropolitan Museum in New York, die eng verwandte Schwesterfassung (\u201eLa Classe de danse&#8220;, 1873\u20131876) im Mus\u00e9e d&#8217;Orsay in Paris. Beide gelten als Degas&#8216; ehrgeizigste Ballettbilder.<\/p>\n<h3>Wer ist der Mann in der Bildmitte?<\/h3>\n<p>Der ber\u00fchmte Ballettmeister Jules Perrot, eine reale Person und Legende des romantischen Balletts. Degas f\u00fcgte sein Portr\u00e4t erst bei der \u00dcberarbeitung ein und machte das Bild so zu einer Hommage an den damals bereits abgesetzten Meister.<\/p>\n<h3>Wo befindet sich Die Tanzstunde heute?<\/h3>\n<p>Die hier besprochene Fassung geh\u00f6rt zur Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York (Saal 815). Die Schwesterfassung h\u00e4ngt im Mus\u00e9e d&#8217;Orsay in Paris.<\/p>\n<h3>Geh\u00f6rt Degas wirklich zum Impressionismus?<\/h3>\n<p>Er stellte mit den Impressionisten aus, betonte aber seine Eigenst\u00e4ndigkeit und nannte sich \u201eRealist&#8220;. Er arbeitete meist im Atelier statt unter freiem Himmel und legte mehr Wert auf die Zeichnung als auf spontane Lichteffekte.<\/p>\n<p>Hat Sie Die Tanzstunde fasziniert? Dann entdecken Sie auf unserer Seite weitere Meisterwerke des <a href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/movement\/impressionism\/\">Impressionismus<\/a> und tauchen Sie tiefer in die Welt von Edgar Degas ein.<\/p>\n<p class=\"image-attribution\" style=\"font-size:0.85em;color:#666;\"><em>Bild: Die Tanzstunde (The Dance Class) \u2013 Edgar Degas (1874), Metropolitan Museum of Art. Lizenz: Public Domain. Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Edgar_Degas_-_The_Dance_Class_-_MET_DP-14164-021.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mann in der Bildmitte war urspr\u00fcnglich gar nicht da: Degas malte zuerst eine T\u00e4nzerin mit F\u00e4cher an dieser Stelle \u2013 und \u00fcbermalte sie sp\u00e4ter mit dem Portr\u00e4t des realen Ballettmeisters Jules Perrot, der mit seinem Stock den Takt auf den Boden schl\u00e4gt. \u201eDie Tanzstunde&#8220; existiert zudem in zwei fast gleichen Fassungen; die eine h\u00e4ngt&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1133,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[458],"tags":[464,5260,5259,1097,1096,2967,466,5262,5263,5261],"artist":[5258],"movement":[1092],"museum":[2632],"class_list":["post-1137","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gemaelde","tag-19-jahrhundert","tag-ballett","tag-edgar-degas","tag-franzoesische-malerei","tag-impressionismus","tag-metropolitan-museum-new-york","tag-oelgemaelde","tag-pariser-oper","tag-taenzerinnen","tag-tanzstunde","artist-edgar-degas","movement-impressionism","museum-metropolitan-museum-new-york"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.6 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Die Tanzstunde \u2013 Degas: Deutung, Perrot &amp; zwei Fassungen<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Warum in der Bildmitte ein realer Ballettmeister nachtr\u00e4glich auftaucht, wieso es zwei fast gleiche Fassungen gibt und was Degas hinter den Kulissen zeigt \u2013 alles zur Tanzstunde.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/die-tanzstunde\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Tanzstunde \u2013 Degas: Deutung, Perrot &amp; zwei Fassungen\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Warum in der Bildmitte ein realer Ballettmeister nachtr\u00e4glich auftaucht, wieso es zwei fast gleiche Fassungen gibt und was Degas hinter den Kulissen zeigt \u2013 alles zur Tanzstunde.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/artworkpost.com\/de\/die-tanzstunde\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"ArtworkPost.com\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-08-08T05:18:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-09-29T10:01:53+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/artworkpost.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/3840px-Edgar_Degas_-_La_Classe_de_danse.jpgutm_sourcecommons.wikimedia.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1742\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"2000\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dominik Szobak\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dominik Szobak\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"7\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/die-tanzstunde\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/die-tanzstunde\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Dominik Szobak\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/cf4721735d50e57ff6d420aa01cdb37f\"},\"headline\":\"Die Tanzstunde \u2013 Degas: Deutung, Perrot &#038; zwei Fassungen\",\"datePublished\":\"2026-08-08T05:18:36+00:00\",\"dateModified\":\"2026-09-29T10:01:53+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/die-tanzstunde\\\/\"},\"wordCount\":1604,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/de\\\/die-tanzstunde\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/artworkpost.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/08\\\/3840px-Edgar_Degas_-_La_Classe_de_danse.jpgutm_sourcecommons.wikimedia.jpg\",\"keywords\":[\"19. 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